How To Be Productive by Creating Daily Routines

Aktualisiert: Jan 21

In diesem Beitrag geht ist nicht darum, was ich morgens trinke oder esse, sondern darum, wie eine geregelte Routine Euch dabei helfen kann, sowohl entspannter, als auch erfolgreicher in euren Tag zu starten.


Kennt ihr das nicht auch, wenn morgens der Wecker klingelt und man einfach liegen bleiben möchte? Und wenn es dann noch draussen regnet und kalt und eklig ist, will man am liebsten gar nicht aufstehen. Natürlich kennt ihr das.


Besonders schlimm war das morgendliche Aufstehen für mich in der Zeit von Februar bis August diesen Jahres.

Ich hatte im Januar mein Studium erfolgreich beendet und bin nach Irland gezogen. Dort ging dann die Jobsuche los und es dauerte viel länger als gedacht. In diesen 6 Monaten hatte ich wirklich große Probleme morgens früh aufzustehen, obwohl Lukas ja auch früh aufstand um zur Arbeit zu fahren und ich einfach hätte mitaufstehen können. Ich blieb meistens einfach liegen, denn ich hatte ja keinen Grund auf zu stehen. Nur mir selbst "auferlegte" Aufgaben, wie das Putzen der Wohnung oder Wäsche waschen. Diese Zeit war wirklich schwer für mich.

War ich dann endlich aufgestanden, landete ich letzten Endes mit meinem Frühstück auf der Couch und schaute "Jane the Virgin" auf Netflix. Ich wartete den ganzen Tag darauf, dass Lukas heimkommt und versuchte die Stunden rumzubekommen. Ich ging abends ins Bett, ohne das Gefühl, etwas geschafft zu haben und das war auf Dauer wirklich zermürbend.


Was mir als einziges aus diesem Loch raushalf war es, eine Routine zu schaffen und mir Ziele zu setzen, die ich selbst wirklich ernst nahm. So fing ich an diesen Blog zu erstellen und mich deutlich mehr mit diesem Traum, den ich schon lange hatte auseinanderzusetzen und ihn endlich in die Tat umzusetzen.


Routinen schaffen

Es ist super wichtig sich täglich kleine Ziele zu setzen und diese ab zu arbeiten, denn so fallen einem auch große Aufgaben leichter. Also erstellte ich mir jeden Tag To-Do Listen, auf die ich selbst die kleinsten Dinge schrieb wie z.B. den Wocheneinkauf zu erledigen. Denn das Abhaken dieser noch so kleinen Dinge gab mir das Gefühl etwas getan zu haben und nicht nur tatenlos auf dem Sofa gelegen zu haben. Ich stand früher auf, weil ich mir am Abend vorher auf meine To-Do Liste geschrieben hatte etwas zu tun, an dem ich Spaß habe. Ich entschied mich morgens dazu, den Fernseher aus zu lassen und stattdessen in Ruhe zu Frühstucken und nach und nach meine To-Do's abzuarbeiten, waren sie noch so klein.


Diese Routine baute ich immer weiter aus, betrachtete mein "Hobby" (das Bloggen) als meinen Job und beschäftigte mich sehr viel mit Recherche und Fotografie, sowie Instagram.


Seit August habe ich endlich einen Job als Interior Designer in einer großen Firma in Dublin. Und von da an merkte ich, dass mir meine langsam aufgebaute Routine auch dort sehr gut weiterhalf. Es war nicht mehr schwer für mich morgens früh aufzustehen. Ich starte den Tag nun jeden Morgen gleich, oder zumindest ähnlich.

Natürlich habe ich auch manchmal Tage, an denen das trotz Routine nicht richtig gelingen will, aber im Großen und Ganzen macht es vieles leichter.


» Put your phone away, until you have done everything important!


Strukturieren

Wie oben schon erwähnt, bin ich ein riesen Fan von To-Do Listen. Sie helfen mir dabei meinen Tag zu organisieren und mir am Ende des Tages aufzuzeigen, was ich eigentlich alles geschafft habe. Ich habe mir hierfür das Prio-System von Carmushka abgeschaut und nutze dafür die Notizen App auf meinem Handy. Sobald ich abends im Bett bin, erstelle ich die Liste für den nächsten Tag und habe somit alles, was mir vielleicht im Kopf herumschwirrt niedergeschrieben.


Als erstes kommen meine "Daily To-Do's", die sich eigentlich täglich wiederholen. Dann gliedere ich (je nachdem was es alles zu tun gibt) nach Prio1, 2 und 3 und am Ende gibt es bei mir noch die "Weekly To-Do's" und die Kategorie "Important", in die dann zum Beispiel das Ausmachen von Arztterminen oder ähnliches fällt. Für privat und für die Arbeit erstelle ich allerdings immer seperate Listen!


Als aller erstes, wenn ich morgens aufstehe (egal ob unter der Woche oder Wochenende) mache ich immer dasselbe, wie das Bettzeug aufzuschütteln, die Rolläden hochzumachen, die Fenster zu öffnen und (im Winter) alle Lichter anzuschalten. Die frische Luft und das Licht machen mich morgens wach. Unter der Woche lege ich am Abend vorher schon immer meine Klamotten raus und bereite meinen Lunch zum Mitnehmen vor. Das spart mir morgens Zeit und ich muss nicht all zu viel denken oder stresse mich, wiel ich nichts zum Anziehen finde.


Komme ich nach der Arbeit nach Hause beginne ich damit meine privaten To-Do's abzuarbeiten.


Der Feind, der mir hier natürlich gerne mal in die Quere kommt, weil ich fertig von der Arbeit bin: Pro·kras·ti·na·ti·on. Deshalb heisst es dann immer: HANDY WEG! Und bloß nicht auf die Couch setzen, dann ist alles verloren.

Im Moment steht häufig in meinen privaten To-Do's das Buchen von Flügen, irgendwelche Termine auszumachen oder etwas für den Blog oder der Wohnungsputz. Wenn ich nach der Arbeit noch einkaufen gehen muss oder z.B. zur Reinigung muss, dann mache ich das möglichst direkt nach dem Heimkommen oder schon auf dem Heimweg. Denn grade wenn das Wetter mies ist, ist es so schwer sich dann nochmal rauszuquälen. Wichtig ist auch, dass ich stehts versuche die Punkte NACHEINANDER abzuarbeiten und nicht mehrere parallel. Das führt nur zur Überforderung und man macht beides nicht richtig und es dauert meistens sogar länger. Wir Frauen neigen ja oft zum "Multitasking", aber das ist meistens nicht produktiv, also lasst es!

Hier kommen wir auch schon zum nächsten Stichwort: Produktivität.

Richtig produktiv ist man nur, wenn man wirklich konzentriert ist, bei dem was man tut. Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, die Aufgaben zu verschieben oder gar zu prokrastinieren, versuche ich alle Ablenkungen loszuwerden. Ich lasse zum Beispiel mein Handy direkt in der (Jacken-)tasche (wenn ich es nicht unbedingt für etwas brauche) und lasse den Fernseher aus. Auch Musik lenkt mich immer ab, aber das ja ist von Person zu Person unterschiedlich. Erscheint mir eine einzelne Aufagbe zu groß, unterteile ich sie meist nochmal in Unterpunkte. So wird zum Beispiel der Punkt "Wohnungsputz" unterteilt in Staubsaugen, Wischen, Fenster putzen und ich gebe mir ein Zeitlimit für den gesamten Punkt. So schaffe ich es zum Beispiel, die ganze Wohnung inkl. Wäsche in 1,5 h zu machen, da ich mich nur darauf konzentriere und alle Ablenkungen abgeschaltet sind. Ihr solltet aber immer genug Zeit einplanen, damit ihr euch nicht zu sehr stresst. Auch morgens kann man schon produktiv sein und mit einem guten Gefühl in den Tag starten. Bereits die kleinen Dinge, wie eine Waschmaschine anschmeißen, die Wohnung lüften oder beim Frühstücken den Einkaufszettel schreiben, geben einem bereits morgens ein gutes Gefühl.

Ihr müsst nicht super füh aufstehen, um viel erledigt zu bekommen. Oft reicht es einfach schon, jeden Tag gleich zu starten, zur selben Zeit aufzustehen und eine einfache Routine zu entwicklen, die euch mit der Zeit immer schneller werden lässt und ihr dann oft noch ein paar Minuten extra Zeit habt um etwas zu erledigen, bevor ihr das Haus verlasst.


Abendrituale

Nicht nur eine morgendliche Routine kann euch dabei helfen produktiver zu sein. Auch abendliche Rituale sind wichtig, um den Körper runterzufahren, einen gesunden (und ausreichenden!) Schlaf zu bekommen und am nächsten Morgen gut durchzustarten.

Abend sist es wichtig, dass nicht nur euer Körper, sondern auch euer Gehirn zur Ruhe kommt. Meine Abendrituale dienen alle der Entspannung um mich vom Stress des Alltags, der oft physisch aber eben auch psychisch ist runter zu bringen.

Für mich sehr hilfreich ist (meistens):

Bewegung Auch wenn die Meisten nach einem anstrengenden Tag wahrscheinlich am liebsten nur auf der Couch lümmeln wollen; sich zu bewegen macht den Kopf frei und hilft dem Körper runter zu fahren. Sei es ein Spaziergang, Yoga oder eine Fitnesseinheit, schon 10 - 20 Minuten reichen aus um vom Alltag abzuschalten.


Lesen

Wenn ich eins geelrnt habe, dann ist es, dass ich besser schlafe, wenn ich kein Netflix schaue und mein Handy weglege, besonders vorm Schlafen gehen. Natürlich klappt das nicht immer, da man oft Lust hat noch etwas zu schauen. Solltet ihr aber z.B. unter Einschlafproblemen leiden, ist es einen Versuch wert, mal darauf zu verzichten.


Hobby's

Do something you love!

Was mir oft hilft vom Tag abzuschalten, ist es etwas zu kochen oder zu backen, wenn die Zeit es hergibt. Finde raus, was dich glücklich macht und plane dafür Zeit ein.


Abendliche Pfelgeroutine

Ich mache jeden Abend vorm Schlafengehen oder manchmal auch schon nach dem Heimkommen dasselbe: Abschminken – Gesicht waschen – Eincremen – Zähne putzen – Haare ausbürsten. So weiss mein Körper, dass es an der Zeit ist, abzuschalten. Und ist es nicht ein tolles Gefühl den Tag "abzuwaschen"?



» Und zum Schluss noch ein To-Do von mir für euch: Vergesst bei eurer Planung bloss die "Me-Time" nicht!


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English Version

This post is not about what I drink or eat in the morning, but about how a well-regulated morning routine can help you start your day in a more relaxed and successful way.


Do you know that feeling when the alarm goes off in the morning and you just want to stay in bed? And when it rains outside and is cold and disgusting, you do not want to get up at all. Of course you know it.

To wake up in the morning was particularly bad for me in the period from February to August of this year.

I successfully completed my studies in January and moved to Ireland. The job search started and it took much longer than expected. In those 6 months, I had a really big problem getting up early in the morning, even though Lukas got up early to go to work and I could just get up with him. I usually just stayed in bed, because I had no reason to stand up. Only "imposed" tasks on my own, such as cleaning the apartment or doing the laundry. This time was really hard for me.

When I finally got up, I ended up having breakfast on the couch and watching "Jane the Virgin" on Netflix. I waited all day for Lukas to come home and waited for the hours to pass by. I went to bed in the evening without the feeling of having made anything at all and that was really grueling in the long run.

The only thing that helped me get out of this hole was to create a routine and set goals for myself that I really took seriously. So I started to create this blog and much more with this dream that I had for a long time and finally put it into action.


Create Routines

It is very important to set small goals every day and to work them off, as this makes it easier to complete even big tasks. So every day I made to-do lists, to which I wrote even the smallest things, such as to do the weekly shopping. Because checking off these little things made me feel that I had done something and not just lying idly on the sofa. I used to get up earlier because I had written on my to-do list in the evening to do something that I enjoy. In the morning I decided to leave the TV turned off and instead to have breakfast and gradually work off my to-do's.

I kept on building this routine, considered my "hobby" (blogging) as my job, and did a lot of research and photography, as well as Instagram.

Since August I finally got a job as interior designer in a big company in Dublin. And from then on, I noticed that my slow-moving routine helped me there very well. It was not hard for me to get up early in the morning. I start the day the same way every morning, or at least similar.

Of course, sometimes I have days when I do not want to succeed in spite of routine, but on the whole it makes a lot easier.


Structure

As mentioned above, I'm a big fan of to-do lists. They help me to organize my day and show me at the end of the day, what I've actually done. I copied the Prio system from Carmushka and use the notes app on my mobile phone. As soon as I'm in bed in the evening, I'll make the list for the next day, so I've written down everything that may be on my mind. The first thing is my "Daily To-Do's", which are repeated daily. Then I divide (depending on what there is to do) after Prio1, 2 and 3 and in the end there are always the "Weekly To-Do's" and the category "Important", in which i put, for example, the making of doctors appointments or something similar. I always create separate lists for private and for work !


First of all, when I get up in the morning (whether during the week or on weekends) I always do the same thing as shaking up the bedding, opening the shutters, opening the windows and turning on all the lights (in winter). The fresh air and the light wake me up in the morning. During the week I put out my clothes out the evening before and prepare my lunch for take away. This saves me time in the morning and I do not have to think too much or stress, as I find nothing to wear.


When I get home after work I start working on my private to-do's.


The enemy, who of course likes to get in the way of me because I'm tired from work: Pro · cras · ti · na · ti · on.

That's why it always means: PUT YOUR PHONE AWAY! And just do not sit on the couch, then everything is lost.

At the moment in my private to-do's there is a lot like booking flights, make any appointments or something for the blog or house cleaning.

If I have to go grocery shopping or something like that, then I do it as soon as possible after getting home or already on the way home. Because especially when the weather is bad, it is so hard to leave the house again after you settled down once.

It is also important that I try to work off my To-Do's one after another and not two at the same time. This only leads to excessive demands and you do not do both correctly and it usually lasts even longer. Us women often tend to "multitask", but that's usually not productive, so leave it!


Here we come to the next keyword: Productivity.

You are only really productive if you are really focused on what you are doing. In order not to be tempted to postpone or even procrastinate the tasks, I try to get rid of all the distractions. For example, I leave my cell phone in my pocket (if I do not really need it for anything) and turn off the TV. Also music always distracts me, but that is different from person to person.

If a single task seems too big for me, I usually subdivide it into subpoints. For example, the item "Housecleaning" is subdivided into Vacuuming. Wipe, clean windows and I give myself a time limit for the whole thing. So I manage, for example, to make the whole apartment including laundry in 1.5 hours, as I concentrate only on it and all distractions are turned off. But you should always allow you to plan enough time, so that you do not stress yourself too much.


Also in the morning you can be productive and start the day with a good feeling. Already the little things, like putting on the washing machine, let some air in the apartment or writing the shopping list while having breakfast, will make you feel good already in the morning.

You do not have to get up very early to get a lot of things done. Often it is enough to start the same every day, get up at the same time and develop a simple routine that will make you faster and faster over time and often give you a few extra minutes to do something before you leave the house.


Evening rituals

Not just a morning routine can help you being more productive. Also evening rituals are important to calm down the body, to get a healthy (and sufficient!) sleep and to start fresh into the next morning.

In the evening it is important that not only your body, but also your brain comes to rest. My evening rituals are all relaxing in order to bring me down from the stress of everyday life, which is often physically but also psychologically.

Very helpful for me (mostly):


Exercise

Even though most people just want to loll on the couch after a hard day; Exercising makes the head free and helps the body to calm down. Let it be a walk, yoga or a fitness session, 10 to 20 minutes are enough to get away from everyday life.


 Read

If I found out one thing, it's that I sleep better if I do not watch Netflix and put my phone down, especially before going to sleep. Of course, this does not always work, because you often feel like watching something. But should you suffer from problems falling asleep, it is worth to give it up sometimes.


Hobby's

Do something you love!

What often helps me to switch off the day is to cook or bake something when you have the time. Find out what makes you happy and plan your time.


Evening care routine

I do the same every night before going to bed or sometimes even after coming home: make-up removal - washing face - lotion - brushing teeth - brushing hair. That's how my body knows it's time to switch off. And isn't it a great feeling to "wash off" the day?


» And finally a to-do of mine for you: Do not forget the "Me-Time" in your planning!


xoxo, Alice

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